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Schulprojekt

ITech³ Informationstechnik – Schülerinnen und Schüler entwickeln Motorhalterung für Pkw

Bereits im Wintersemester 2014/15 haben Schülerinnen aus unterschiedlichen Wolfenbütteler Schulen in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde, der Stiftung NiedersachsenMetall und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften im Projekt „Create your Style“ ihrer Fantasie freien Lauf lassen dürfen. Sie kreierten interessante Schmuckstücke und Handyschalen, die im Anschluss auf einem der zahlreichen 3D-Drucker der Ostfalia produziert wurden.

Im aktuellen Sommersemester stellten sich weitere SchĂĽlerinnen und SchĂĽler der Aufgabe, im Rahmen des ITechÂł-Projekts der gleichen Initiatoren, eine Motorhalterung fĂĽr einen Pkw zu entwickeln. Diese hat in einem realen Auto die Aufgabe, den Verbrennungsmotor mit der Karosserie des Fahrzeugs zu verbinden. Also eine durchaus wichtige Komponente mit tragender Funktion an einem Auto.

Zu Beginn des Projekts besuchten die jungen Teilnehmenden die Ostfalia und bekamen bei einem Rundgang unter anderem eine eingebaute Motorhalterung zu sehen. „Die Herausforderung lag nun darin, nicht nur irgendeine Halterung zu bauen, sondern eine möglichst stabile und dazu leichte Konstruktion zu entwerfen“, berichtet Prof. Dr. Andreas Ligocki, der an der Ostfalia zusammen mit seinem Mitarbeiter und Doktoranden Benjamin Etzold das Projekt betreut hat.

Vier Monate haben die 18 Schülerinnen und Schüler von drei Braunschweiger Schulen getüftelt, skizziert und am Computer konstruiert, bis am Ende die ersten Motorhalterungen auf einem 3D-Drucker hergestellt wurden. Beim Wettbewerb am 20. Juli 2015, zu dem sich auch die jeweiligen Schulleiter angemeldet haben, wurde getestet, welche Konstruktion die stabilste und leichteste ist. An diesem Abschlusstag wurden alle Halterungen nach entsprechender Präsentation unter einer professionellen Zug-/ Druckmaschine in der Hochschule vor Publikum geprüft und die besten Entwicklungen entsprechend in den Kategorien Leichtbau und Höchstbelastung prämiert. Den ersten Platz in der Kategorie Höchstbelastung sowie den zweiten Platz in der Kategorie Leichtbau belegten die Schülerinnen Jessica Priebe und Vanessa Menzel vom Gymnasium Raabeschule aus Braunschweig: „Unser Ziel war es, nicht Letzte zu werden. Mit diesem Ergebnis haben wir nicht gerechnet. Wir hatten sehr viel Spaß bei dem Projekt und freuen uns nun, so gut abgeschnitten zu haben.“ Professor Ligocki erklärte: „Ziel des Projektes ist es, die Schülerinnen und Schüler möglichst früh mit Technik zu begeistern. Bei uns können sie mit professionellen Werkzeugen, kombiniert mit einem Event erste Erfahrungen im Maschinenbau sammeln und für sich überprüfen, ob ein technischer Studiengang für sie in Frage kommt.“

Auch die Lehrerinnen und Lehrer waren sehr zufrieden mit dem Ablauf des Projekts. „Die Schülerinnen und Schüler haben einen tollen Einblick in die Ingenieurswissenschaften erhalten. Das Interesse an unserer Schule war so groß, dass wir die sechs zur Verfügung stehenden Plätze auslosen mussten“, so Gabriele Hermes, Lehrerin an der Hoffmann-von-Fallersleben Schule in Braunschweig.

Zusätzliche Informationen: 
Projektanbieter: 

Ostfalia Hochschule fĂĽr angewandte Wissenschaften
- Hochschule Braunschweig/WolfenbĂĽttel -
Salzdahlumer StraĂźe 46/48
38302 WolfenbĂĽttel

Ansprechpartner/-in: 

Jungfernflug fĂĽr die SchĂĽler-Quadrocopter

Zehn Wochen ist es her, dass das Kooperationsprojekt „Quadrocopter“ zwischen der Ostfalia Hochschule und den beiden Wolfenbütteler Schulen Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) und Gymnasium im Schloss (GiS) startete. Ziel des Projekts ist der Bau individueller Quadrocopter an den beteiligten Schulen.

Unterstützt werden die Schüler des 9. Jahrgangs von einer Gruppe Studierender der Fakultät Maschinenbau, die ebenfalls einen eigenen Copter baut und so ihre Erfahrungen an die Schüler weiter geben kann. Zur Koordination des Ablaufs und der 60 Beteiligten, sowie zur Organisation von „Meilensteintreffen“ trägt eine weitere Studierendengruppe aus dem Fach Wirtschaftsingenieurewesen bei.

„Seit Beginn der Aktion fanden zahlreiche Treffen zwischen Schülern und Studierenden statt. Es wurde skizziert, Lösungen diskutiert, professionell konstruiert, Bauteile gelötet, Werkstoffe erprobt oder ganz einfach nur gefachsimpelt“, berichtet Prof. Dr. Andreas Ligocki vom Institut für Konstruktion und angewandten Maschinenbau der Ostfalia. Aus den Ideen und Versuchen entstanden eigens entwickelte Landegestelle, neu gestaltete Tragarme und stabile Rumpfkörper.

„Ein Großteil der Entwicklung ist damit abgeschlossen, so dass es nun an die Produktion der Bauteile geht“, sagt Ligocki. Dazu werden die an der Ostfalia vorhandene 3D-Drucker verwendet, die aufgeschmolzenen Kunststoff entlang der Bauteilkonturen Schicht für Schicht übereinander legen. Bevor allerdings aus den hergestellten Einzelteilen flugfähige Quadrocopter werden, sind die Bauteile vom sogenannten Stützmaterial zu säubern. Dafür fand am 30. Mai in der Ostfalia ein Treffen mit allen Teams statt. Zwar waren hier und da noch kleinere Nachbesserungen oder Improvisationen erforderlich, aber dank des Studierendenteams waren diese schnell erledigt.

„Das Ergebnis dieses Tages waren drei individuelle Quadrocopter, die ihre ersten Flugversuche unternahmen und eine Gruppe stolzer Schüler, die sich mit einer Bratwurst stärken konnten“, so Ligocki.

Anfang Juli beginnt die letzte Phase des Projekts. Dann werden die Quadrocopter nach den kreativen Vorstellungen der Schüler gestaltet und mit Extrafunktionen ausgestattet. Die Initiatoren des Kooperationsprojek­tes Prof. Dr. Andreas Ligocki, die Lehrer Dr. Dirk Hahn und Dirk Raecke vom THG sowie die Lehrer Sven Bohnstedt, Sebastian Arth und Matthias Mohr vom GiS sind sich einig, dass nicht nur die Schüler, sondern alle Beteiligte an den gestellten Herausforderung dieses Projektes gewachsen sind und für die Zukunft etwas mit nach Hause nehmen.

„Vielleicht haben wir ja den einen oder anderen Teilnehmer schon heute für ein technisches Studium an der Ostfalia begeistern können! Dann wäre unsere Rechnung aufgegangen und diese tolle Aktion hat sich gelohnt!“, bemerkt Professor Ligocki abschließend.

Weitere Informationen

Planetarium macht Schule

Das Planetarium Wolfsburg bietet ganzjährig fach- und jahrgangsübergreifende Lernangebote, mit Schwerpunkten auf den Gebieten Astronomie und Raumfahrt. Die multimediale Technik des Planetariums mit der einzigartigen Möglichkeit zur 360°-Projektion erlaubt es Schülerinnen und Schülern eine immersive Perspektive von naturwissenschaftlichen Prozessen in Astronomie, Raumfahrt, Geowissenschaften bis hin zur Biologie zu erhalten. Die Schüler befinden sich mitten im Geschehen. Der klassische Sternenprojektor ergänzt weiterhin mit seiner naturgetreuen Darstellung des Nachthimmels die Möglichkeiten des modernen Planetariums.

Das Angebot der für Schulen buchbaren Veranstaltungen reicht von automatisierten Wissensprogrammen bis zu von wissenschaftlich-pädagogisches Personal geführten Live-Veranstaltungen, die inhaltlich individuell vom Lehrerinnen und Lehrern gestaltet werden können. Auf Wunsch bieten wir Materialien zur Vor- und Nachbereitung des Planetariumbesuches an. Den Schülerinnen und Schülern steht das Weltraumlabor vor oder nach der Veranstaltung zur Verfügung. Ebenfalls sind  Beobachtungen mit Teleskopen möglich (z. B. Beobachtung von Sonnenflecken).

Die Arbeit in den AGs, Schulprojekten und dem "KinderAstroClub" wird zusätzlich durch Experimente, Spiele und Kreativaufgaben ergänzt.

Ziel ist es Neugier und Begeisterung für naturwissenschaftliche Themen zu wecken, Zusammenhänge zu entdecken und Naturwissenschaften mit dem eigenen Erleben und Leben in Bezug zu setzen.

 

Zusätzliche Informationen: 

Vortragsveranstaltungen, Beratung, Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien ganzjährig, Arbeitsgemeinschaften während des Schuljahres, Workshops, Schulprojekte und Schulpraktika auf Anfrage.

Regelmäßige Schulinfoabende für Lehrer, Eltern und Schüler.

Projektanbieter: 

Planetarium Wolfsburg gGmbH
Uhlandweg 2
38440 Wolfsburg

http://www.planetarium-wolfsburg.de

Projektpartner:

Haus der kleinen Forscher, e-Mobility Station Wolfsburg (Wolfsburg AG), Bürgerstiftung Wolfsburg,  Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH, VHS-Wolfsburg, AG- und Workshop-Kooperationen mit folgenden Schulen in Wolfsburg: Neue Gesamtschule, Eichendorffschule, Leonardo-da-Vinci-Schule, Ferdinand-Porsche-Realschule, OGS Alt-stadtschule.

Ansprechpartner/-in: 

Planetarium Wolfsburg gGmbH
Dirk Schlesier, Isabell Schaffer
Uhlandweg 2
38440 Wolfsburg

E-Mail: dirk.schlesier@planetarium-wolfsburg.de oder isabell.schaffer@planetarium-wolfsburg.de

Telefon: 05361 89025510

Mo. bis Do. zwischen 8:00 und 16:00 Uhr, Fr. zwischen 8:00 und 13:00 Uhr

Mentoring fĂĽr SchĂĽlerinnen

Das TU-Programm bietet Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe die Möglichkeit, sich in Kleingruppen ein Semester lang über die naturwissenschaftlichen und technischen Studiengänge an der TU Braunschweig zu informieren und den Hochschulalltag hautnah mitzuerleben. Unterstützt werden sie dabei von einer TU-Mentorin oder von einem TU-Mentor.

Zusätzliche Informationen: 

Zeitraum: semesterweise ca. 4-5 Monate (Eine Anmeldung ist bis Ende Februar für das Sommersemester und bis Ende September für das Wintersemester möglich).

Angebot fĂĽr SchĂĽlerinnen der gymnasialen Oberstufe ab Klasse 10.

Weitere Informationen, auch zur Anmeldung, erhalten Sie auf der Homepage des Anbieters:
www.tu-braunschweig.de/mentoringfuerschuelerinnen

Projektanbieter: 

Technische Universität Braunschweig
GleichstellungsbĂĽro
Kompetenzstelle Mentoring
Rebenring 58a
38106 Braunschweig

Ansprechpartner/-in: 

Lena Drabert
E-Mail: l.drabert@tu-braunschweig.de
FON: 0531/391-4549

Zeitraum fĂĽr Kontaktaufnahme:
Per Telefon: Di-Fr 9:00 bis 13:00 Uhr

phæno – Da staunst du

phæno ermöglicht es Besuchern in einer faszinierenden, futuristischen Architektur, reale Phänomene direkt und „hands-on“ zu erfahren.
An mehr als 300 Stationen werden Phänomene aus Mathematik, Naturwissenschaften und Technik begreifbar gemacht – ohne Simulationen, Tricks oder Verpackungen.

Zusätzliche Informationen: 

Zeitraum: Ganzjährig geöffnet, auch in den Schulferien und an Feiertagen.

FĂĽr Kinder und Jugendliche von -19 Jahre (Kindergarten/Vorschulalter und alle Schulformen).

www.phaeno.de

Projektanbieter: 

phæno GmbH
Willy-Brandt-Platz 1
38440 Wolfsburg

Ansprechpartner/-in: 

Herr Michel Junge

E-Mail: entdecke@phaeno.de

Technische Projekte beauftragen

Die Fachoberschule- Technik – der Berufsbildenden Schulen Fredenberg sucht Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Vereine, Eltern oder andere Privatpersonen, die als Auftraggeber für technische Projekte von Schülerteams (i. d. R. 3-5 Schülerinnen und Schüler) auftreten. Wichtigste Aufgaben der Auftraggeber sind dabei die Bereitstellung der zur Erreichung der vereinbarten Projektziele notwendigen Ressourcen und die Abnahme des Projektergebnisses.

Zusätzliche Informationen: 

Schulform: Fachoberschule - Technik - Klasse 12.
Zeitraum: Jedes Schuljahr von September bis Mai.

www.bbs-fredenberg.de
www.bbs-fredenberg.de/technik.html

Projektanbieter: 

Berufsbildende Schulen Fredenberg
Fachoberschule - Technik -
Hans-Böckler-Ring 18-20
38228 Salzgitter

Ansprechpartner/-in: 

Oberstudienrat Martin Witschital - Teamleiter Fachoberschule - Technik -
E-Mail: m.witschital@bbs-fredenberg.de
FON: 05341-4031
Zeitraum fĂĽr Kontaktaufnahme: 08.00-15.00 Uhr

Digit@l World

Das Projekt digit@l world

  • versteht sich als ein geistiges „joint venture“ von Schule (IGS Franzsches Feld), Hochschule (FH Ostfalia, WoflenbĂĽttel) und Wirtschaft (Intel, Braunschweig),
  • soll das Interesse junger Menschen an mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen und Berufen zu neuem Leben erwecken,
  • soll die inhaltlichen und organisatorischen Möglichkeiten der Profiloberstufe  der IGS Franzsches Feld zur Entfaltung bringen.
Zusätzliche Informationen: 

Zeitraum: 10 Wochen: Februar bis April, 1 Nachmittag pro Woche.

www.igs-ff.de -> Projekte -> Formel X

Projektanbieter: 

IGS Franzsches Feld
GrĂĽnewaldstr. 12a
38104 Braunschweig

Ansprechpartner/-in: 

Herr Dr. Zemann
E-Mail: wzemann@t-online.de
FON: 0531-470-5850
Zeitraum für Kontaktaufnahme: während der Schulzeit

Mathe-Lok

In Arbeitsgemeinschaften, Minikursen, aber auch in Schulprojekten können wissbegierige Schülerinnen und Schüler die Welt der Mathematik und ihrer Anwendungen in Naturwissenschaften, Wirtschaft und Technik aktiv erforschen.

Zusätzliche Informationen: 

Arbeitsgemeinschaft Dampfmaschine fĂĽr SchĂĽlerinnen und SchĂĽler ab Klasse 10: Montags, 14.15 Uhr im BW 74.1 (BĂĽltenweg 74).
Schülervorlesung Analysis 1: Montags und donnerstags, 16.45 – 18.15 Uhr.
Minikurse: Nach AnkĂĽndigung
Lehrkraftfortbildungen: Nach AnkĂĽndigung
Projekttag/Projektstunden mit Schulklassen und Kursen: Nach Vereinbarung

Ort: Technische Universität Braunschweig, Bültenweg 74,
38106 Braunschweig

Mehr Informationen zur Mathe-Lok.

Projektanbieter: 

Technische Universität Braunschweig
PockelsstraĂźe 14
38106 Braunschweig

Ansprechpartner/-in: 

Institut Computational Mathematics, AG Partielle Differentialgleichungen
apl. Professor Dr. Harald Löwe
h.loewe@tu-bs.de
0531/391-7401